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The World's Most Dangerous Road, La Paz / Bolivia, 29/01/06        
 

   
     
                 
  Death Road  - South America Adventure 2006

Auf meiner Reise durch Südamerika durfte die legendäre Downhillstrecke "El Camino de la Muerte", wie die Strasse von Einheimischen genannt wird, nicht fehlen. Die Todesstrasse in Bolivien, ganz in der Nähe von La Paz, wurde während des Krieges mit Paraquay (1932 - 35) von Gefangenen erbaut.

Die Strasse von La Cumbre nach Coroico wurde 1995 in einer Studie der Inter-American Development Bank zur most dangerous road in the world "gekürt".

Hauptgründe für die katastrophale Unfallstatistik sind vorallem:

  •  die einspurig ausgelegte, schmale Schotterpiste muss nicht nur Schwerlast-, sondern auch noch
     Gegenverkehr verkraften.

  •  Es gibt keinerlei Strassenbegrenzungen oder Leitplanken, welche einen Sturz in die bis zu
     500m tiefe Schlucht verhindern könnten, so daß ein Abkommen von der Fahrbahn fatale Folgen
     hat.

  •  Der Strassenzustand ist bestenfalls als schlecht, nach starken Regenfällen oder im Winter wohl
     eher als haarsträubend zu bezeichnen.

  • Das feuchte Klima und der damit verbundene, häufige Regen führen zu starken Erosionen
     vorallem der Strassenränder, die dann unter Belastung unvermittelt wegsacken können. Auch
     Erdrutsche sind nicht gerade selten.

  • Der technische Zustand der Lkws und Busse ist oftmals bedenklich.

Die Strecke führt von La Cumbre (4650m) nach Coroico (1290m). 64km Downhill, eine wahre Freude für Bike-Fans und zu allem hatte ich super Glück mit dem Wetter, kein Tropfen Regen nur Sonnenschein und eine traumhafte Landschaft die u.a. für den Anbau von Kokapflanzen bekannt ist. Ausser drei gerissenen Fahrradketten und Bremsen die bei mir plötzlich versagten war das Abenteuer ohne jegliche Zwischenfälle verlaufen.