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Death Road - South
America Adventure 2006
Auf meiner Reise durch Südamerika durfte die legendäre Downhillstrecke "El
Camino de la Muerte", wie die Strasse von Einheimischen genannt wird, nicht fehlen. Die
Todesstrasse in Bolivien, ganz in der Nähe von La Paz, wurde während des
Krieges mit Paraquay (1932 - 35) von Gefangenen erbaut.
Die Strasse von La Cumbre nach Coroico wurde 1995 in einer Studie der
Inter-American Development Bank zur most dangerous road in the world
"gekürt".
Hauptgründe für die katastrophale Unfallstatistik sind vorallem:
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die
einspurig ausgelegte, schmale Schotterpiste muss nicht nur Schwerlast-,
sondern auch noch
Gegenverkehr verkraften.
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Es
gibt keinerlei Strassenbegrenzungen oder Leitplanken, welche einen Sturz
in die bis zu
500m tiefe Schlucht verhindern könnten, so daß ein Abkommen von der
Fahrbahn fatale Folgen
hat.
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Der
Strassenzustand ist bestenfalls als schlecht, nach starken Regenfällen
oder im Winter wohl
eher als haarsträubend zu bezeichnen.
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Das feuchte Klima
und der damit verbundene, häufige Regen führen zu starken Erosionen
vorallem der Strassenränder, die dann unter Belastung unvermittelt
wegsacken können. Auch
Erdrutsche sind nicht gerade selten.
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Der technische
Zustand der Lkws und Busse ist oftmals bedenklich.
Die Strecke führt
von La Cumbre (4650m) nach Coroico (1290m). 64km Downhill, eine wahre Freude
für Bike-Fans und zu allem hatte ich super Glück mit dem Wetter, kein
Tropfen Regen nur Sonnenschein und eine traumhafte Landschaft die u.a. für den
Anbau von Kokapflanzen bekannt ist. Ausser drei gerissenen Fahrradketten und
Bremsen die bei mir plötzlich versagten war das Abenteuer ohne jegliche
Zwischenfälle verlaufen. |
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